Es gab einmal eine Zeit, da hielt man es für unstrittig, „die Musik, die Kunst der Töne, die Wirkung, die in uns erregt wird, zu den erstaunenswürdigsten Sachen“ zu zählen und sogar anzunehmen, sie sei „das Allerunbegreiflichste, das wunderbar-Seltsamste, das geheimnißvollste Räthsel“, das unsere Empfindungen erfassen könnte. Daher sei die Musik der „Seelenton einer Sprache, die die Allmacht unbegreiflich in Erz und Holz und Saiten hineingelegt hat“. Damit sei zu folgern, die „Kunstmeister offenbaren und verkündigen ihren Geist nun auf die geheimnißvollste Weise auf diesen Instrumenten“.